TEST - Bitte ignorieren Sie den Inhalt Nachdem die Übung mehrfach verschoben worden war, wurde sie schließlich für Donnerstag den 16. April angesetzt. Die Korvette /Bris/ musste wegen der noch nicht behobenen Schäden im Hafen bleiben.^[A 2] <http://de.wikipedia.org/wiki/Untergang_der_Musson#cite_note-5> Luftabwehrraketen vom Typ 9K33 <http://de.wikipedia.org/wiki/SA-8_Gecko#9K33_Osa> (SA-N-4) wurden für diese Übung in das Magazin der Korvette /Musson/ verladen. Der simulierte Angreifer /RK-42/ erhielt P-15M-Raketen. Mit Wissen von Konteradmiral Golowko änderten die Teilnehmer den Ablaufplan der Übung dahingehend, dass der Abstand zwischen den beiden Verbänden im Moment des Raketenabschusses drastisch verkürzt wurde und die Marschgeschwindigkeit des Luftabwehrverbandes während der Abfangphase deutlich reduziert wurde. Der Flottenverband verließ seinen Stützpunkt bei Wladiwostok <http://de.wikipedia.org/wiki/Wladiwostok> und lief nach Süden ins Japanische Meer. Nachdem bereits mehrere Einzelübungen durchgeführt waren, setzte /RK-42/ zum simulierten Angriff auf die /Musson/ an. Der dafür verwendete Übungsmarschflugkörper war eine voll funktionsfähige Waffe, bei der lediglich der Sprengstoff entfernt und durch ein Gegengewicht ersetzt worden war. Die Bedienmannschaft auf dem Schiff, das den Flugkörper startete, sollte gemäß den Vorschriften für solche Übungen manuell ein weit entferntes Zielgebiet festlegen, in dem der Marschflugkörper nach einem Zielschiff suchen sollte. Die Zielsuchsysteme des Marschflugkörpers sollten dabei deaktiviert sein. Der Kurs des Flugkörpers zwischen Startpunkt und Zielgebiet sollte ihn dann achtern an dem Schiff vorbeiführen, das die Flugabwehrübung durchführte. Die Leitsysteme an Bord der Tarantul-Klasse <http://de.wikipedia.org/wiki/Tarantul-Klasse> Korvette /RK-42/ ließen eine solche Programmierung aber nicht zu, sondern zwangen die Programmierer, einen erkannten Kontakt direkt anzupeilen.^[5] <http://de.wikipedia.org/wiki/Untergang_der_Musson#cite_note-Mikhailow-6> Durch die abgeschalteten Suchsysteme im Marschflugkörper bestand jedoch trotzdem kaum eine Möglichkeit, dass der Flugkörper die angepeilte /Musson/ auch wirklich traf.^[6] <http://de.wikipedia.org/wiki/Untergang_der_Musson#cite_note-ulianich-7> Selbst wenn die geschätzte Position des Ziels zum Zeitpunkt des Starts seiner tatsächlichen Position bei Ankunft des Flugkörpers entsprechen sollte, würde durch das abgeschaltete Suchsystem kein Befehl zum Zielanflug gegeben werden, so dass der Marschflugkörper sein Ziel überfliegen würde. Die Korvette /RK-42/ änderte ihren Kurs in Richtung des Zielpunktes und startete um 18:42 Uhr Ortszeit einen Marschflugkörper vom Typ P-15M (?-15?). Die Entfernung zur Korvette /Musson/ betrug zu diesem Zeitpunkt rund 21 Kilometer, der simulierte Angreifer /RK-42/ lag von der /Musson/ aus gesehen in 340°. Die /Musson/ lief mit einer Geschwindigkeit von nur 9 Knoten. Nachdem sein Feststoffbooster <http://de.wikipedia.org/wiki/Booster_%28Raketenantrieb%29> ausgebrannt war, beschleunigte der Marschflugkörpers auf 320 Meter pro Sekunde und begann, seinen Flüssigtreibstoff zu verbrennen. Seine Flughöhe lag zwischen 25 und 50 Metern, ständig überprüft durch das eingebaute Höhenradar. Die Zeit bis zum Erreichen der /Musson/ betrug etwa eine Minute. Die Besatzung der /Musson/ erfasste das anfliegende Ziel mit den Radarsensoren <http://de.wikipedia.org/wiki/Radar> ihres Schiffes und startete zwei der 9K33-(SA-N-4-)Flugabwehrraketen in Folge, um es abzufangen. Von der /Musson/ aus per Funksignal gesteuert, beschleunigten die Raketen auf über 420 Meter pro Sekunde und flogen dem Ziel entgegen. Trotz der Fernlenkung durch die Spezialisten auf der Korvette und der radargestützten Annäherungszünder <http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ann%C3%A4herungsz%C3%BCnder&action=edit&redlink=1> in den Luftabwehrraketen konnte keine der beiden 9K33 den anfliegenden Marschflugkörper zerstören. Korvettenkapitän Wiktor Rekisch ließ auch den AK-725 <http://de.wikipedia.org/wiki/AK-725>-Geschützturm achtern mit seinen beiden 57mm-L/75 Kanonen das Feuer auf den SSN-2C eröffnen. In den 22 Sekunden, die der Marschflugkörper benötigte, um die Distanz zu überwinden, während der er sich in Reichweite der Geschütze befand, wurden nur fünf 57mm-Granaten verschossen,^[7] <http://de.wikipedia.org/wiki/Untergang_der_Musson#cite_note-severnyflot-8> aber auch sie waren nicht in der Lage, das Ziel zu zerstören.^[8] <http://de.wikipedia.org/wiki/Untergang_der_Musson#cite_note-9> Der Marschflugkörper änderte abrupt, rund 2,5 Kilometer vor dem Schiff, seinen Kurs nach backbord in Richtung der /Musson/ und begann, an Höhe zu verlieren, bevor er die Korvette traf. TEST - Bitte ignorieren Sie den Inhalt -- Systemadministration Institut fuer Numerische Simulation operator@ins.uni-bonn.de 0228/73-3426